01 | 2022
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© Dennis Kahl

Mit E-Power über den Platz flitzen


Dennis Kahl fährt Golf-Scooter – und kann es nur empfehlen

VON KATHARINA RESMER

Dennis Kahl ist Platzmarshall, im Marketing seines Heimatclubs Golf in Hude tätig und betreibt nebenbei mit viel Herzblut seinen Instagram-Blog „Der Platzhirsch Golf“. Wer den Kanal des 39-Jährigen kennt, wird ihn bereits auf einem ganz besonderen Gefährt gesehen haben: dem Golf-Scooter. Im Interview erzählt Dennis Kahl, wie es sich auf diesem so über den Platz flitzen lässt und wie er überhaupt auf Golfen kam.

Wie sind Sie zum Golfsport ­gekommen – und was fasziniert Sie besonders an dem Sport?

Meine ersten Schläge und Erfahrungen habe ich in den USA gemacht als ich 15 war – dort ist Golf ein Volkssport. Vor sechs Jahren hat mich dann eine Tennispartnerin zum sogenannten „Bring a Friend“-Turnier nach Hude mitgenommen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich gleich meine Platzreife gemacht habe und wenige Tage später Mitglied geworden bin. Seitdem komme ich vom Platz selten runter und habe es in dieser Zeit zum einstelligen Handicap geschafft.


Wie sind Sie auf den Golf-Scooter aufmerksam geworden?

Über meinen Blog auf Instagram. Er hat es mir auf Anhieb angetan und ich kam mit den Vertreibern in Kontakt. Die Vorstellung, im Sommer abends noch eine schnelle 9- oder 18-Loch-Runde zu drehen verankerte sich in meinen Kopf, sodass ich mir einen bestellte. Den Scooter stelle ich auch meinem Heimatclub zur Verfügung, damit auch andere Mitglieder und Interessierte Freude an ihm haben. Vorne kommt das Bag drauf und dann fährt man wie mit einem Segway über den Platz.


Worin liegt der größte Unterschied zum klassischen Golf-Cart?

Der Scooter ist um Weiten sportlicher und dynamischer als das herkömmliche Cart und bringt garantiert mehr Spaß beim Fahren. Man ist flexibler, da man jeweils zum eigenen Ball fahren kann, anstatt auf den Cart-Nachbarn warten zu müssen. Außerdem kann er durch seinen geringen Impact auf den Rasen auch bei Nässe fahren, ohne den Platz zu belasten. Ich würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen. Vor allem für Golfer, die trotz körperlicher Einschränkungen – zum Beispiel einer Verletzung – nicht nur im Cart sitzen wollen. Aber auch für alle anderen, die auf der Suche nach Abwechslung und dem gewissen Extra an Spaß beim Golfen sind.

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Was macht ihren Heimplatz  in Hude so besonders?

Hude ist einfach ein sehr abwechslungsreicher Platz. Nicht einfach zu spielen: Auch nach sechs Jahren, kommt man immer wieder in Situationen die neu und herausfordernd sind. Das komplette Umfeld im Golf Club ist total entspannt. Die Mitglieder sind so nett und angenehm, dass richtige Freundschaften entstanden.

Was ist Ihr bisher schönstes Golf-Erlebnis?

Zum Beispiel mein Hole-In-One im offiziellen Matchplay gegen die amtierende Clubmeisterin an Bahn 9 des Golfclubs Golf in Hude. Ein lockeres Pitching Wedge direkt Richtung Fahne. Das Loch konnte man wegen der Fahnenposition vom Abschlag nicht sehen. Auf dem Weg zum Grün war der Ball nicht zu sehen und eigentlich konnte der nicht weg sein. Meine Flight-Partnerin rief mir zu: „Schau mal ins Loch!“ Dann kam der Jubel. Und dann war mir auch die Niederlage im Matchplay gegen die Clubmeisterin egal, welches ich leider an der 18 verlor. 

www.golfscooter.eu